Trinkwasser für den Notvorrat lagern

Wasser gilt als Ursprung des Lebens. Der menschliche Körper besteht zu ca. 80–85 % aus Wasser. Da ist es nicht verwunderlich, dass man am Tag ca. 2 Liter Wasser zu sich nehmen sollte. Wie können wir das für die Krisenvorsorge nutzen und für den Notvorrat Trinkwasser lagern?

Ein großer Teil unseres Notvorrates besteht aus Lebensmitteln, die zur Zubereitung Wasser benötigen. Entweder kaltes Wasser zum Anrühren oder Lebensmittel die im Wasser gekocht werden müssen.

Alleine aus diesem Grund ist genug Trinkwasser eine der wichtigsten Punkte in Sachen Krisenvorsorge. Dazu kommt, dass wir mehrere Liter Wasser am Tag alleine zum Trinken brauchen.

Wie viel Wasser sollte man im Notvorrat lagern

Ist die Trinkwasserversorgung einmal unterbrochen, brauchen wir Wasser zum Trinken, aber auch für Körperhygiene oder Brauchwasser für Toilette oder Geschirr. Für den Notvorrat sollte man daher mindesten 2 Liter pro Tag und Person einplanen.

Hat man keine Quelle für Brauchwasser, wie zum Beispiel eine Regentonne oder einen nahen Bach, sollte man besser 2,5 Liter pro Tag einplanen, da auch die Toilettenspülung nicht mehr geht. Auch an eventuelle Haustiere sollte gedacht werden.

Für einen Notvorrat für 10 Tage und 1 Person, ergibt sich so ein Trinkwasserbedarf von 20 Liter. Für 2 Personen 40 Liter usw. Wer sein Trinkwasser in Kunststoffflaschen in Sixpacks kauft, muss, um einen 40 Liter Vorrat zu bekommen, schon 4,5 Sixpacks kaufen. Daher sind Kanister hierfür die bessere Wahl.
Trinkwasser-Vorrat-im-Kanister
Legionellen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20 und 50 °C besonders wohl. Bei dieser Temperatur vermehren sie sich am schnellsten. Unter 20 °C steigt ihre Anzahl weniger und bei mehr als 60 °C werden sie abgetötet.

Trinkwasser lagern für den Notfall

Um Trinkwasser richtig zu lagern, sollte es an einem dunklen, kühlen und trockenem Ort gelagert werden. Idealerweise in einem Glas oder Metallkanister. Auch ein Behälter aus Lebensmittel geeignetem Kunststoff kann als Wasseraufbewahrung dienen. Es sollte in jeden Fall vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Wie lange kann man Trinkwasser in Kanistern lagern

Ist das Trinkwasser richtig gelagert, vor Sonne und Wärme geschützt und die Behälter sind luftdicht verschlossen, kann Trinkwasser unbegrenzt lange gelagert werden. Es ist allerdings zu empfehlen, das Wasser ca. alle 6 Monate zu wechseln.

Wie lange hält sich Leitungswasser in der Flasche

Wer Leitungswasser aus dem Hahn in leere Flaschen füllen will, sollte beim Abfüllen darauf achten, dass die leeren Flaschen gut gereinigt sind. Am besten desinfiziert man die Öffnung der Flasche mit Alkohol, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Wer Leitungswasser in Flaschen abfüllen möchte und einlagern will, sollte am besten Glasflaschen verwendet. Zwar hält sich das Wasser in sauberen Flaschen nahezu unendlich lange, allerdings geben Flaschen aus Kunststoff nach ca. einem Jahr die Weichmacher in das Wasser ab.

Wichtig ist auch hier, die Flaschen an einem dunklen Ort, vor Sonneneinstrahlung geschützt und nicht zu warm einzulagern. Zwar kann Wasser unter diesen Umständen nicht verderben, ich würde aber empfehlen, das Trinkwasser nach ca. einem Jahr gegen frischen auszutauschen.

Was passiert wenn man zu wenig trinkt

Trinkt man zu wenig Wasser, kann der Körper schnell dehydrieren. Das macht sich erst durch Kopfschmerzen und Übelkeit bemerkbar. Es folgen Kreislaufprobleme und Fieber. Ab diesem Zustand sollte man dringend einen Arzt aufsuchen. Nach 3 Tagen ohne Flüssigkeit droht der Tod.

Besonders in einer Krisensituation, in der extreme Anspannung herrscht und der Körper mehr leisten muss als unter normalen Umständen, ist Trinkwasser überlebensnotwendig.

Wer es nicht schafft, genug Trinkwasser als Notreserve zu haben, braucht sich über Lebensmittel und andere Dinge keine Gedanken zu machen. Wer kein Wasser hat, braucht nicht über Lebensmittel nachzudenken.

Tipps für genug Trinkwasser im Notfall

Sollte der Notfall eintreten, muss schnell gehandelt werden, um noch genug Trinkwasser zu bekommen. Ist das Wasser knapp, sollte man in einer Notsituation so wenig wie möglich Energie verbrauchen. Das spart Kraft und somit auch Trinkwasser.

Bei einem Blackout

Bei einem Blackout können die Pumpen im Wasserwerk nicht mehr arbeiten. Das bedeutet, es kommt kein Wasser mehr aus den Leitungen. Allerdings befindet sich noch eine Restmenge Wasser darin. Dieses Wasser sollten wir schnell in passende Behälter füllen. Man kann auch die Badewanne voll laufen lassen. So ist der Vorrat an Brauchwasser schonmal gedeckt.

Wer keine Möglichkeit hat Wasser zu Filtern, sollte es vermeiden aus der Regentonne oder einem Bach zu trinken. Hier droht die Gefahr, sich Bakterien oder Keime einzufangen. Diese führen meist zu Durchfall und Erbrechen, was wiederum zu einem höheren Wasserverlust führt.

Verseuchung des Grundwassers

Ist das Grundwasser verseucht, durch einen Chemieunfall oder einer Panne im Wasserwerk, sollte man unbedingt darauf verzichten, Wasser aus der Leitung zu benutzen. Der Vorteil im Gegensatz zum Blackout ist, die Versorgung und Kommunikation findet weiterhin satt. Man kann also Trinkwasser kaufen oder sich an Hilfsorganisationen wenden, die in solchen Fällen mit mobilen Stationen die Versorgung aufrechterhalten.

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Wasser aus Quellen ist meist ohne Aufbereitung Trinkbar

Radio und auch Fernsehsender werden über die Lage informieren und Tipps zum weiteren Vorgehen geben. In der Regel muss das Wasser aus der Leitung einige Zeit abgekocht werden, wenn es zum Verzehr gebraucht wird.

Leitungswasser richtig abkochen

In den meisten Regionen in Deutschland ist das Leitungswasser so sauber, dass es ohne Bedenken getrunken werden kann. Sollte einmal eine Situation auftreten, die es erforderlich macht, das Wasser abzukochen, informieren in der Regel über Radio oder TV darüber.

Hier erklären wir, wie man Leitungswasser richtig abkocht.

Wie Koche ich Leitungswasser ab
Leitungswasser richtig abkochen
Wasser aus der Leitung in einen Topf geben
Fülle den Topf nicht randvoll. Das Wasser könnte sonst beim Kochen überlaufen.
Wasser zum Kochen bringen, bis es Sprudelt
Das Wasser mindestens 3 Minuten kochen lassen.
Das Wasser ruhig stehen und abkühlen lassen
Das abgekochte Wasser für 10 Minuten abkühlen lassen.
Bei bedarf Wasser Filtern
Sollten sich Kalkpartikel oder Schmutz am Boden abgesetzt haben, kann das Wasser durch einen Kaffeefilter abgegossen werden.

Es gibt verschiedene Gründe, einen Notvorrat anzulegen. Ob es verschmutztes Leitungswasser ist, eine Naturkatastrophe oder ein Stromausfall. Auf unserer Seite geben wir nützliche Tipps zu Notfallsituationen.

Genug Trinkwasser in seinem Notvorrat zu haben, ist essenziell und die Grundvoraussetzung bei jedem, der sich mit Krisenvorsorge beschäftigt. Erst wenn der Punkt Wasserversorgung erledigt ist, kann man sich um andere Dinge wie einen Lebensmittelvorrat oder Ausrüstung kümmern.

Genug Trinkwasser für Unterwegs

Wir brauchen ca. 2 Liter Wasser pro Tag um zu Überleben. Sicherlich kann in extremen Situationen auch weniger Wasser zum Leben reichen, auf Dauer sollten wir aber bei ca. 2 Liter liegen.

Man stelle sich nun vor, wir müssen unsere sichere und mit Vorräten aufgefüllte Wohnung oder das Haus verlassen. Eine Flucht, aus welchen Gründen auch immer, kann schneller passieren als wir denken. Die Frage ist, wann oder ob wir wieder zurückkommen können.

Damit wir in so einem Fall nicht literweise Getränke in unserem Fluchtgepäck mit uns herumschleppen müssen, gibt es spezielle Outdoor-Wasserfilter. Diese erlauben uns aus fast jeder Wasserquelle, ob See, Bach oder Tümpel, Wasser zu entnehmen und daraus Trinkwasser zu filtern.

In unserem Beitrag wie Sinnvoll sind Outdoor Wasserfilter erfährst du mehr über diese Wasserfilter und warum sie für die Krisenvorsorge sehr nützlich sind.

Ich hoffe, der Artikel hat dir geholfen und einen Überblick über das Thema Wasservorrat gegeben. Welche nützlichen Gegenstände ich für meine Krisenvorsorge entdeckt habe, zeige ich in dem Beitrag Top 7 Gegenstände für die Krisenvorsorge. Vielleicht ist da das ein oder Andere für dich dabei.

Blackout Prepper

Hallo zusammen! Ich bin Robert, ein 40-jähriger Vater, Ehemann und ehemaliger Zeitsoldat, der nur zu gut weiß, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein. Egal, ob es sich um kurzfristige Stromausfälle oder langfristige Krisen handelt, niemand sollte unvorbereitet sein. Deshalb bin ich hier, um dir zu zeigen, wie du dafür sorgst, dass deine Familie auf alles vorbereitet ist – mit meiner Website voller Expertentipps für die Krisenvorsorge bei Stromausfällen. Schau noch heute bei mir vorbei und bleib morgen sicher.

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