Es ist 2:47 Uhr morgens. Das Licht geht aus. Dein Handy hat noch 12 Prozent Akku. Dein Kind schläft im Nebenzimmer. Und du weißt nicht, ob das ein lokaler Ausfall ist, der in einer Stunde behoben ist – oder der Anfang von etwas, das Tage dauert.
Ich war Soldat. Ich habe gelernt, was es bedeutet, wenn kein Plan existiert. Chaos. Fehler. Zeitverlust. Und ich habe eine Tochter, für die ich verantwortlich bin. Das ist der Moment, in dem mir klar wurde: Ein Notfallplan für die Familie ist keine Vorsichtsmaßnahme für Paranoiker. Es ist die grundlegendste Verantwortung, die ich als Vater habe.
In diesem Leitfaden bekommst du nicht die weichgespülten BBK-Empfehlungen, die du dir schon selbst auf der Behörden-Webseite durchlesen kannst. Du bekommst einen echten, vollständigen Notfallplan – den ich selbst für meine Familie entwickelt habe und der weit über das Minimum hinausgeht. Mit Vorlagen, Szenarien und konkreten Handlungsanweisungen. Kein Fluff, keine leeren Phrasen.
Aktualisiert — Szenarien, 8-Schritte-Plan und Vorlage geprüft und ergänzt.
Warum 90 % der Familien keinen Notfallplan haben – und warum das gefährlich ist
Ich bekomme diese Frage regelmäßig – von Freunden, Nachbarn, in YouTube-Kommentaren: „Was soll ich konkret tun?“ Die Pandemie hat 2020 gezeigt, wie innerhalb weniger Wochen das normale Leben zum Stillstand kommt. Das aktuelle Kriegsgeschehen in Europa und weltweit ist kein Hintergrundrauschen mehr. Und trotzdem: Wenn ich zurückfrage ob jemand einen Notfallplan hat, kommen immer dieselben Antworten.
Ich sage das ohne Arroganz: Diese Menschen irren sich. Nicht weil eine Katastrophe unmittelbar bevorsteht. Sondern weil ein Notfallplan nicht für die Katastrophe da ist – er ist für die ersten 72 Stunden da, in denen du auf dich allein gestellt bist, bevor Hilfe von außen ankommt. Und 72 Stunden ohne Plan, ohne Kommunikation, ohne klare Aufgaben – das ist für eine Familie mit Kindern eine echte Herausforderung.
Die drei häufigsten Gründe, warum Menschen keinen Plan haben:
- Verdrängung: „Bei uns passiert sowas nicht.“ Doch. Das Ahrtal-Hochwasser hat genau das gezeigt.
- Überforderung: Der Gedanke, „einen Notfallplan zu erstellen“ klingt nach einem Riesenprojekt. Ist es aber nicht.
- Vertrauen in das System: Feuerwehr, THW, Bundeswehr – die kommen schon. Stimmt. Aber nicht in den ersten Stunden, und nicht zu dir persönlich als Erstes.
Für welche Szenarien brauchst du einen Notfallplan?
Bevor wir zum Plan kommen, müssen wir über Szenarien reden. Denn ein Notfallplan ist kein Einheitsprodukt – er hängt davon ab, womit du rechnen musst. In Deutschland gibt es drei Szenarien, für die jede Familie vorbereitet sein sollte:
Szenario 1: Blackout – Stromausfall für mehrere Tage
Der Blackout ist das wahrscheinlichste Szenario für die meisten deutschen Haushalte. Ursachen können sein: extreme Wetterereignisse, technische Defekte, Cyberangriffe oder Überlastung des Netzes. Was die meisten unterschätzen: Nach 24 Stunden ohne Strom beginnen Kühlschränke aufzutauen. Nach 48 Stunden fallen in vielen Gebäuden die Heizungen aus – weil auch sie Strom brauchen. Nach 72 Stunden werden Supermärkte leer, weil Lieferketten unterbrochen sind.
Was dein Notfallplan für den Blackout enthalten muss:
- Wo ist die Taschenlampe? (Nicht im Keller suchen, wenn es dunkel ist)
- Wie werdet ihr informiert? (Kurbelradio, NINA-App solange Akku reicht)
- Wie wird gekocht? (Gaskocher mit ausreichend Kartuschen)
- Wie bleibt die Familie warm? (Schlafsäcke, Wolldecken, Wärmflaschen)
- Wann verlasst ihr die Wohnung – und wohin geht ihr dann?
Szenario 2: Evakuierung – ihr müsst das Haus verlassen
Evakuierungen klingen nach Kriegsfilm. Sind sie aber nicht. Chemieunfälle, Gasaustritt, Bombenentschärfung, Waldbrand – es gibt viele realistische Gründe, warum Behörden eine Evakuierung anordnen können. Und dann hast du oft 15 bis 30 Minuten, um das Haus zu verlassen.
Wer in diesem Moment noch überlegt, was er einpackt, macht Fehler. Wichtige Dokumente vergessen. Medikamente vergessen. Kind schläft noch. Hund läuft durch die Wohnung. Ich habe in Übungen gesehen, was passiert, wenn kein Plan existiert – und ich sage dir: Es ist kein schöner Anblick.
Was dein Notfallplan für die Evakuierung enthalten muss:
- Einen fertig gepackten Fluchtrucksack, der griffbereit steht
- Dokumente in einer wasserdichten Hülle an einem festen Ort
- Zwei Evakuierungsrouten aus dem Wohngebiet (auf Papierkarte markiert)
- Einen Treffpunkt außerhalb des Hauses – für den Fall, dass ihr getrennt seid
- Klare Absprache: Wer holt das Kind aus der Schule, wenn du nicht kannst?
Szenario 3: Hochwasser – wenn das Wasser kommt
Das Ahrtal 2021. Mehr als 130 Tote. Viele davon, weil Warnungen zu spät kamen oder nicht ernst genommen wurden. Hochwasser ist in Deutschland kein seltenes Ereignis mehr – und es trifft Menschen, die sich nie vorstellen konnten, dass es sie trifft.
Beim Hochwasser gilt: Frühzeitig handeln schlägt alles andere. Wer wartet, bis das Wasser im Keller steht, hat oft keine Zeit mehr für eine geordnete Evakuierung. Das Wichtigste beim Hochwasser-Notfallplan ist daher nicht die Reaktion – sondern die Frühwarnung.
- NINA-App installiert und Warnungen aktiviert
- Kenntnis über das lokale Hochwasserrisiko (Pegelstände, Gefahrenkarten)
- Wertsachen und Dokumente nicht im Keller lagern
- Fluchtroute die nicht durch Überflutungsgebiete führt
- Wissen, wo der nächste höher gelegene Sammelplatz ist
Der vollständige Notfallplan in 8 Schritten
Jetzt wird es konkret. Diese 8 Schritte bilden das Fundament eines vollständigen Familiennotfallplans. Nimm dir eine Stunde Zeit, setz dich mit deiner Familie zusammen und arbeite sie durch. Nicht irgendwann. Jetzt.
Schritt 1: Zwei Treffpunkte festlegen
Treffpunkt 1 ist direkt vor der Haustür oder an der nächsten Straßenecke – für den Fall, dass ihr das Haus schnell verlassen müsst und euch direkt wieder treffen könnt. Treffpunkt 2 ist weiter entfernt – bei Verwandten, an einem bekannten öffentlichen Gebäude, an einem markanten Punkt den jeder kennt. Dieser zweite Treffpunkt gilt, wenn das Wohngebiet nicht erreichbar oder gesperrt ist.
Wichtig: Übt das. Sag deinem Kind: „Wenn Papa und Mama nicht da sind und etwas passiert – geh zu diesem Punkt und warte dort.“ Kinder, die das einmal geübt haben, handeln im Ernstfall ruhig. Kinder, die es nicht kennen, geraten in Panik.
Schritt 2: Notfallkontakte auf Papier – nicht nur im Handy
Ich sage das immer wieder, weil es immer wieder ignoriert wird: Ein Handy mit leerem Akku ist nutzlos. Schreib alle wichtigen Nummern auf ein Blatt Papier. Feuerwehr (112), Polizei (110), Giftnotruf (0800 192 40 – kostenlos), Hausarzt, Krankenhaus, wichtigste Familienmitglieder, ein Nachbar, dein Arbeitgeber. Das Blatt gehört in den Notfallkoffer und an die Kühlschrankinnenseite.
Schritt 3: Kommunikationsplan für den Ernstfall
Wenn eine Krise ausbricht, sind lokale Mobilfunknetze oft überlastet. Anrufe funktionieren nicht – aber SMS und Messenger-Nachrichten kommen oft noch durch, weil sie weniger Bandbreite benötigen. Noch zuverlässiger: Bestimmt eine Person außerhalb eurer Stadt als zentralen Ansprechpartner. Jedes Familienmitglied meldet sich dort. So weiß jeder, dass es den anderen gut geht – auch wenn ihr euch nicht direkt erreichen könnt.
Schritt 4: Klare Aufgabenverteilung
Chaos entsteht nicht durch fehlende Ressourcen – es entsteht durch fehlende Klarheit. Wer macht was? Das muss vorher besprochen und schriftlich festgehalten sein. In unserer Familie ist das so geregelt: Ich kümmere mich um den Notfallkoffer und die Kommunikation nach außen. Meine Frau holt unsere Tochter und packt die persönlichen Sachen. Jeder weiß, was er tut. Kein Diskutieren, kein Nachfragen.
Denk auch an Szenarien, in denen ihr getrennt seid: Was passiert, wenn du auf der Arbeit bist und zu Hause niemand ist? Wer holt das Kind aus der Schule oder dem Kindergarten, wenn du es nicht schaffst? Das muss geregelt sein – am besten auch mit der Schule kommuniziert, wer das Kind abholen darf.
Schritt 5: Zwei Evakuierungsrouten festlegen
Kauf dir eine Papierkarte deiner Region. Nicht Google Maps – eine echte, gedruckte Karte. Markiere zwei Routen aus deinem Wohngebiet heraus: eine Hauptroute und eine Alternative für den Fall, dass die Hauptstraße blockiert, überflutet oder gesperrt ist. Fahr beide Routen einmal ab. Schau, wo die Engstellen sind. Wo gibt es Brücken, die bei Hochwasser gesperrt werden? Wo gibt es Tunnel, die bei Stromausfall dunkel sind? Kenne dein Gelände.
Schritt 6: Notfallkoffer packen und griffbereit stellen
Der Notfallkoffer ist kein Fluchtrucksack für die Wildnis – er ist dein Überlebenspaket für die ersten 72 Stunden. Er steht griffbereit, ist wasserdicht oder in wasserdichten Beuteln verpackt und enthält:
- Kopien aller wichtigen Dokumente (Ausweise, Reisepässe, Versicherungskarten, Impfpässe)
- Bargeld in kleinen Scheinen (mindestens 200–300 €)
- Taschenlampe mit Ersatzbatterien oder aufgeladenem Akku
- Erste-Hilfe-Set
- Persönliche Medikamente für mindestens 7 Tage
- Trinkwasser für 24 Stunden (1–2 Liter pro Person)
- Notfallnahrung: Energieriegel, Nüsse, Trockenfrüchte
- Kurbelradio oder batteriebetriebenes Radio
- Vollständig aufgeladene Powerbank
- Den ausgedruckten Notfallplan und die Kontaktliste
- Wärmende Kleidung, Regenponcho
Schritt 7: Besondere Bedürfnisse im Plan verankern
Das ist der Schritt, den viele vergessen – und der in einer echten Krise den größten Unterschied macht. Hat jemand in deiner Familie regelmäßige Medikamente? Einen Rollstuhl? Ein Hörgerät mit Ersatzbatterien? Allergien, die im Notfall zur Gefahr werden können? Kleinkinder brauchen Windeln und spezielle Nahrung. Haustiere brauchen Futter und einen Transportbehälter. Alles, was für euren Alltag selbstverständlich ist, muss im Notfallplan explizit stehen – weil ihr es unter Stress sonst vergessen werdet.
Schritt 8: Den Plan üben – mindestens einmal im Jahr
Ein Plan, den niemand kennt oder der nie geprobt wurde, ist wertlos. Das klingt hart, aber es ist die Wahrheit. Im Militär üben wir Abläufe so oft, bis sie im Schlaf funktionieren – weil wir wissen, dass im Ernstfall kein Raum für Unsicherheit ist. Für Familien reicht einmal im Jahr ein „Übungsalarm“: Taschenlampe suchen, Notfallkoffer kontrollieren, Treffpunkt auffrischen, Kontaktliste aktualisieren. Das kostet eine Stunde und kann Leben retten.
Meine persönliche Einschätzung — Robert M., ehemaliger Soldat
Schritt 8 – das Üben – wird von fast allen vernachlässigt. Man schreibt den Plan auf, lehnt sich zurück und denkt: erledigt. Im Militär haben wir Abläufe dutzende Male geprobt bevor sie als verlässlich galten. Ein Plan der nie getestet wurde, ist eine Illusion – keine Vorbereitung.
Als Eltern haben wir eine Verantwortung, die sich nicht delegieren lässt. Nicht an die Feuerwehr, nicht ans THW, nicht an den Staat. In den ersten 72 Stunden einer echten Krise bist du mit deiner Familie auf dich allein gestellt. Das ist keine Panikmache – das ist die offizielle Einschätzung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz.
Wenn ich einen einzigen Rat gebe: Fangt heute an. Nicht mit dem perfekten Plan. Mit dem ersten Schritt.
Notfallplan nach Haushaltstyp – weil nicht jede Familie gleich ist
Familien mit Kindern
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – sie reagieren anders auf Stress, brauchen klare Anweisungen und vor allem: Sicherheit. Der größte Fehler, den Eltern machen, ist, Kinder aus dem Notfallplan herauszuhalten, um sie nicht zu ängstigen. Das Gegenteil ist richtig. Kinder, die wissen was zu tun ist, sind ruhiger als Kinder, die keine Orientierung haben.
Ab 6–7 Jahren können Kinder folgendes verstehen und üben: Wo sind die zwei Treffpunkte? Wen rufe ich an, wenn Papa und Mama nicht erreichbar sind? Was mache ich, wenn ich allein zu Hause bin und der Strom ausfällt? Gebt ihnen eine laminierte Karte mit den wichtigsten Infos – Treffpunkte, Notfallnummern, Adresse der Verwandten. Das ist kein Angstszenario, das ist Vorbereitung.
Haushalte mit Senioren oder pflegebedürftigen Angehörigen
Ältere Menschen und Pflegebedürftige brauchen besondere Aufmerksamkeit im Notfallplan. Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten immer für mindestens 2 Wochen vorrätig sein. Hilfsmittel wie Rollstuhl, Gehhilfe oder Hörgeräte brauchen Ersatzbatterien. Und ganz wichtig: Wer kümmert sich um ältere Nachbarn oder Angehörige, die nicht selbst handeln können? Das muss explizit geregelt sein – nicht als gute Absicht, sondern als fester Punkt im Plan.
Informiere außerdem die Gemeindeverwaltung oder deinen Hausarzt, wenn jemand in deinem Haushalt auf medizinische Versorgung angewiesen ist. In einigen Gemeinden gibt es Register für besonders schutzbedürftige Personen – das kann im Krisenfall dazu führen, dass Hilfe schneller zu euch kommt.
Alleinstehende
Wer allein lebt, hat im Notfall niemanden der automatisch auf einen aufpasst. Das bedeutet nicht, dass man schlechter aufgestellt ist – aber es erfordert mehr Eigenverantwortung. Für Alleinstehende ist das Netzwerk besonders wichtig: Vertrauenswürdige Nachbarn, Freunde in der Nähe, eine Person die weiß wo du wohnst und sich meldet wenn sie nichts von dir hört. Außerdem: Lass jemanden wissen, wo dein Notfallkoffer steht und was dein Plan ist. Das kostet nichts – aber es kann viel bedeuten.
Die häufigsten Fehler beim Notfallplan – und wie du sie vermeidest
- Plan existiert nur im Kopf – nicht aufgeschrieben, nicht bekannt. Wertlos.
- Kinder sind nicht einbezogen – sie kennen den Plan nicht, können nicht selbstständig handeln.
- Dokumente im Keller – beim Hochwasser das Schlechteste, was du tun kannst.
- Taschenlampe ohne Batterien – prüf das jetzt. Wirklich. Jetzt.
- Nur eine Evakuierungsroute – was wenn sie gesperrt ist?
- Plan nie aktualisiert – Umzug, neues Kind, neue Medikamente – der Plan muss mitwachsen.
- Kein Bargeld – bei einem Blackout funktionieren Kartenzahlungen nicht.
Notfallplan Vorlage – vollständig ausfüllbar, zum Ausdrucken
Drucke diese Vorlage aus, fülle sie handschriftlich und vollständig aus. Laminiere sie, wenn möglich. Ein Exemplar kommt in den Notfallkoffer, eines an einen festen Ort in der Küche oder im Vorratsraum. Jedes Familienmitglied das lesen kann, sollte wissen wo dieser Plan hängt.
Teil 1 – Kontakte & Treffpunkte
- Treffpunkt 1 (direkt vor dem Haus):
_______________________________________________ - Treffpunkt 2 (außerhalb des Wohngebiets):
_______________________________________________ - Zentraler Ansprechpartner außerhalb der Stadt:
Name: _________________ Tel: _________________ - Feuerwehr: 112 | Polizei: 110 | Giftnotruf: 0800 192 40
- Hausarzt: _________________ Tel: _________________
- Nächstes Krankenhaus: _________________ Tel: _________________
- Verwandte 1: _________________ Tel: _________________
- Verwandte 2: _________________ Tel: _________________
- Nachbar (Vertrauensperson): _________________ Tel: _________________
- Schule / Kita (Name + Tel):
_______________________________________________
Teil 2 – Aufgabenverteilung
- Wer holt das Kind aus Schule / Kita:
_______________________________________________ - Wer packt den Notfallkoffer:
_______________________________________________ - Wer kümmert sich um Haustiere:
_______________________________________________ - Wer informiert Verwandte / Nachbarn:
_______________________________________________ - Wer sichert Dokumente und Bargeld:
_______________________________________________ - Alternative: Wer übernimmt wenn Person 1 nicht erreichbar ist:
_______________________________________________
Teil 3 – Evakuierung & Routen
- Evakuierungsroute 1 (Hauptroute):
_______________________________________________ - Evakuierungsroute 2 (Alternative):
_______________________________________________ - Sammelplatz außerhalb bei Hochwasser / Feuer:
_______________________________________________ - Notfallkoffer steht:
_______________________________________________ - Wichtige Dokumente liegen:
_______________________________________________ - Bargeldreserve liegt:
_______________________________________________
Teil 4 – Besondere Bedürfnisse
- Regelmäßige Medikamente (Person + Medikament + Dosierung):
_______________________________________________ - Allergien:
_______________________________________________ - Besondere Hilfsmittel (Rollstuhl, Hörgerät etc.):
_______________________________________________ - Haustiere (Art + Besonderheiten):
_______________________________________________ - Pflegebedürftige Personen im Haushalt:
_______________________________________________ - Kleinkind – Besondere Vorräte (Windeln, Nahrung):
_______________________________________________
Notfallplan Vorlage – kostenloser PDF-Download
Druckoptimiert · A4 · Alle 4 Teile · Sofort ausfüllbar
⬇ Jetzt kostenlos herunterladenPDF · kostenlos · kein Newsletter erforderlich
Video: Notfallplan in 60 Minuten – Schritt für Schritt
In diesem Video zeige ich dir, wie du den vollständigen Notfallplan für deine Familie in einer Stunde umsetzt – mit allen 8 Schritten, praktischen Tipps aus meiner eigenen Erfahrung und einem Blick in unseren eigenen Notfallkoffer.
VIDEO
Notfallplan Familie – In 60 Minuten fertig
Video wird in Kürze hier eingebettet.
Häufige Fragen zum Notfallplan für Familien
Was kostet ein vollständiger Notfallplan?
Der Plan selbst kostet nichts außer Zeit. Ein Blatt Papier, ein Stift, eine Stunde mit der Familie. Der Notfallkoffer mit den empfohlenen Inhalten kostet je nach Ausstattung zwischen 50 und 200 Euro – vieles davon hat man ohnehin schon zu Hause.
Muss der Notfallplan offiziell registriert werden?
Nein. Der Notfallplan ist ein privates Dokument für deine Familie. Es gibt keine Registrierungspflicht. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt jedoch, bei pflegebedürftigen Personen die Gemeinde zu informieren, damit im Ernstfall gezielte Hilfe geleistet werden kann.
Was ist der Unterschied zwischen Notfallplan und Fluchtrucksack?
Der Notfallplan ist das Regelwerk – er beschreibt wer was tut, wohin ihr geht und wie ihr kommuniziert. Der Fluchtrucksack ist das Equipment – alles was ihr für 72 Stunden außerhalb des Hauses braucht. Beides gehört zusammen, aber es sind zwei verschiedene Dinge.
Wie erkläre ich meinem Kind den Notfallplan ohne Angst zu machen?
Rahme es als Spiel oder als Übung. „Wir üben heute mal, was wir tun, wenn der Strom ausgeht.“ Kinder lieben Rollenspiele und Übungen – sie erleben das als Kompetenzgewinn, nicht als Bedrohung. Vermeide konkrete Schreckensszenarien, bleib bei praktischen Abläufen: Wo treffen wir uns? Wen rufen wir an? Was nimmst du mit?
Was ist die wichtigste einzelne Maßnahme die ich sofort umsetzen kann?
Schreib heute noch die Notfallkontakte auf ein Blatt Papier und leg es an einen festen Ort. Das dauert 10 Minuten und ist der erste, konkrete Schritt vom Plan zu haben auf Plan gelebt haben. Alles andere kann danach kommen.
Ein guter nächster Schritt: Schau dir unsere komplette Prepper-Liste an und ergänze deinen Haushalt schrittweise um das, was noch fehlt. Und wenn du wissen willst, welche Szenarien du priorisieren solltest, lies unseren Beitrag zur aktuellen Weltlage und Krisenvorsorge.