
Die Olight Oclip Pro S ist eine kompakte EDC-Taschenlampe mit fünf Lichtquellen in einem Gehäuse: Flutlicht, Spotlicht, UV-Licht und RGB-Modi, dazu ein rotierender Wahlschalter statt einfacher Taster. Ich habe die Oclip Pro S mehrere Wochen im Alltag getragen. Hier mein ehrlicher Test: was sie kann, wo sie an Grenzen stößt und für wen sie sich lohnt.
Transparenz-Hinweis: Die Olight Oclip Pro S habe ich im Rahmen einer Kooperation mit Olight kostenlos zum Testen erhalten, und ich erhalte eine Provision, wenn du sie über meinen Link kaufst, ohne Mehrkosten für dich. Das hat meine Einschätzung nicht beeinflusst: In diesem Test nenne ich auch die Punkte, die mich gestört haben.
Aktualisiert : Vollständiger Test nach mehrwöchigem Alltagseinsatz, inklusive Magnet-Nachtest.
Was ist die Olight Oclip Pro S?
Die Oclip Pro S gehört zur Kategorie der Multi-Light-EDC-Lampen: kleine Alltagslampen mit mehr als einem Lichtmodus. Sie kombiniert ein weißes Hauptlicht mit einem breiteren Flutlicht, einem UV-Licht mit 365 Nanometern und RGB-Farbmodi. Gebaut ist sie aus 6061-Aluminium und mit 57 x 28 x 27 Millimetern noch kompakter als die meisten vergleichbaren EDC-Lampen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Gewicht | 53 Gramm |
| Maße | 57 x 28 x 27 mm |
| Hauptlicht | Bis zu 600 Lumen |
| Zusatzlicht | 5-in-1: Flutlicht, Spot, UV 365nm, RGB (Rot/Grün/Blau) |
| Stromversorgung | 580mAh Li-Ion-Akku, fest verbaut, Laden über USB-C |
| Schutzart | IPX6 |
| Laufzeit | Bis zu 144 Stunden auf niedrigster Stufe laut Hersteller |
| Befestigung | Federclip mit großer Öffnung, plus Magnet |
| Preis | ca. 38 € bei Amazon |

Wofür das UV-Licht im Alltag wirklich nützlich ist
Das UV-Licht mit 365 Nanometern ist der Modus, den keine der anderen EDC-Lampen in meinem Vergleich bietet. Im Alltag lässt sich damit zum Beispiel prüfen, ob Banknoten echt sind, oder Flecken und Lecks aufspüren, die unter normalem Licht kaum auffallen. Kein Feature, das ich täglich brauche, aber wenn der Moment kommt, ist es praktisch, es dabei zu haben, ohne extra danach suchen zu müssen.
Mein Test: Mehrere Wochen Oclip Pro S im Alltag
Der Clip ist das, was mir als Erstes positiv aufgefallen ist: er ist spürbar stabil und hat eine große Öffnung, dadurch lässt sich die Lampe auch an dickeren Taschenkanten oder Gürteln befestigen, ohne dass ich Sorge um die Feder-Spannung hätte.

Beim Magnet am Lampenende musste ich meine erste Einschätzung korrigieren: In einem ersten kurzen Test wirkte er auf mich schwächer als erwartet, bei einem gezielten Nachtest hält er aber auch auf senkrechten Metallflächen zuverlässig. Für den Werkzeugkasten, den Kühlschrank oder die Motorhaube reicht er also völlig aus.
In der Hand liegt die Oclip Pro S richtig gut, sie ist sogar noch etwas kleiner als meine Acebeam UC3A, auch wenn beide Lampen in der Hosentasche kaum auffallen. Der rotierende Wahlschalter fühlt sich deutlich präziser und hochwertiger an als flache Taster, jede Position rastet spürbar ein, ich muss nicht raten, in welchem Modus ich gerade bin.

Der 580mAh-Akku ist fest verbaut, es gibt keinen Batterie-Fallback wie bei der UC3A. Im Alltag ist das praktisch, ich muss mir nichts merken außer dem Ladekabel. Für die reine Krisenvorsorge ist das aber ein Nachteil: bei einem länger leeren Akku ohne Steckdose bleibt die Oclip Pro S dunkel.

Vor- und Nachteile im Überblick
Oclip Pro S oder Acebeam UC3A?
Beide Lampen habe ich parallel im Einsatz, sie ersetzen sich für mich nicht gegenseitig. Willst du eine Lampe, die auch bei komplett leerem Akku noch funktioniert, ist die UC3A durch den AAA-Fallback im Vorteil. Geht es dir um die kompaktere Lampe mit dem angenehmeren Bedienkomfort und zusätzlichem UV-Licht, ist die Oclip Pro S die spannendere Wahl. Den direkten Vergleich beider Lampen mit allen Werten nebeneinander findest du im EDC-Taschenlampen-Vergleich.
Meine persönliche Einschätzung von Robert M.
★★★★☆ 4,5 / 5
Der fehlende Batterie-Fallback ist für mich der einzige echte Kritikpunkt. Den Magnet hatte ich zunächst als schwach eingeschätzt, im Nachtest hält er aber auch auf senkrechten Metallflächen zuverlässig. Alles andere wirkt hochwertiger als erwartet, vor allem der Wahlschalter und die kompakte Größe haben mich überzeugt. Als reine Alltagslampe würde ich sie sogar meiner Acebeam UC3A vorziehen, für die Krisenvorsorge bleibt für mich aber die UC3A wegen des AAA-Fallbacks die sicherere Wahl.
Häufige Fragen zur Olight Oclip Pro S
Nein. Der 580mAh-Lithium-Ionen-Akku ist fest verbaut und wird über USB-C geladen. Ein Batterie-Fallback wie bei der Acebeam UC3A gibt es nicht.
Im Nachtest hält der Magnet zuverlässig auch auf senkrechten Metallflächen wie einer Motorhaube oder einem Werkzeugschrank.
Sie ist nach IPX6 geschützt, also widerstandsfähig gegen starken Strahlwasser aus jeder Richtung, aber nicht für dauerhaftes Untertauchen ausgelegt wie Lampen mit IP68.
Es eignet sich unter anderem, um Sicherheitsmerkmale auf Banknoten zu prüfen oder Flecken und Lecks aufzuspüren, die unter weißem Licht schwer zu erkennen sind.